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Neue Erkenntnisse zu Parodontitis


September 2021

Mit Salat gegen Parodontitis

Der Zusammenhang zwischen ausgewogener Ernährung und Gesundheit ist weitreichend bekannt. Frische Kost mit hohem Bio-Anteil steigert das Wohlbefinden und die Vitalität. Jedoch ist es heutzutage nicht immer einfach, sich gesund zu ernähren und seinem Körper alle benötigten Nährstoffe und Vitamine zuzuführen. Viele Lebensmittel sind industriell verarbeitet und enthalten durch die Aufbereitung nicht mehr die volle Kraft der Natur.

Fehlernährung und hoher Konsum industriell verarbeiteter Lebensmittel begünstigen die Entstehung systemischer Erkrankungen. Itis-Protect als spezialisierte bilanzierte Diät zum Einsatz bei Parodontitis ist eine Nahrungsergänzung. Sie kann unterstützend helfen, ersetzt jedoch selbstverständlich nicht die gesunde Nahrung, die Mutter Natur hervorbringt.

 

    Letztere überrascht uns immer wieder. Wie z.B. in einer kürzlich veröffentlichten Studie zur chronischen Gingivitis, also einer chronischen Entzündung des Zahnfleisches. Probanden wurde Salatsaft verabreicht, dessen Nitratgehalt dem von rund 100 Gramm Rucola entsprach. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass durch nitratreduzierende Zungenbakterien das Nitrat zu Nitrit zerlegt wird, welches der starken antibakteriellen Wirkung einer medizinischen Mundspülung gleichzusetzen ist.

    Dass wir die in ihrer natürlichen Form im Salat vorhandenen Stoffe positiv für unsere Mundgesundheit nutzen können, wundert uns nicht. Denn bei hypo-A wissen wir schon lange, dass durch gesunde und natürliche Ernährung viele körperliche Vorgänge reguliert und wieder in Balance gebracht werden können.

    Quelle: Salat gegen Parodontitis: zm-online

     


    August 2021

    Seminare zur modernen Parodontitis-Therapie

    Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die körperlichen Ursachen hat sich auch die Therapie einer Parodontitis in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Heute wissen wir, dass insbesondere bei vielen hartnäckigen, chronischen Parodontitis-Verläufen das bakterielle Milieu gestört ist und die innere Entzündung abgebaut werden muss, damit sich auch die Parodontitis regulieren kann. Dentalhygiene und die regelmäßige Behandlung beim Zahnarzt bleiben Grundlage der Therapie – reichen aber allein oft nicht aus.

      Die Mikronährstofftherapie einer Parodontitis mit Itis-Protect® ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema für hypo-A. Als Unternehmen verfügen wir auf dem Gebiet über ein fundiertes Wissen, das wir gerne teilen möchten. Für viele Zahnärztinnen, Zahnärzte und das zahnmedizinische Fachpersonal ist der systemische Ansatz über die Regulation von innen hingegen noch Neuland. Hier bieten wir Online-Seminare an, in denen wir die Grundlagen der Mikronährstofftherapie bei Parodontitis erläutern, Fragen zum Thema beantworten und in den fachlichen Austausch gehen. Seminarleiter ist Dr. med. dent. Heinz-Peter Olbertz, Mikronährstoffexperte und Fachreferent für systemische Parodontologie.

      Sprechen Sie doch gerne Ihr Praxisteam auf diese Möglichkeit an. Wir freuen uns über rege Beteiligung. Sie haben als Patient ebenfalls Interesse, mehr über die systemische Parodontitis-Therapie zu erfahren? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info@hypo-a.de. Wir bemühen uns, alle Wünsche und inhaltlichen Anregungen umzusetzen.

      Hier erfahren Sie mehr über die Online-Seminare.

       


      Juli 2021

      Neue Studie: Karies und Parodontitis bei krankem Darm

      Wenn der Darm nicht gesund ist, hat der Körper ein Problem. Kein Wunder also, dass immer mehr Untersuchungen die Zusammenhänge zwischen Störungen des Darms und weiteren Krankheiten bestätigen.

      Chinesische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Menschen mit Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Parodontitis und Karies haben (1). Konkret wurden die Daten von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa untersucht, also Krankheiten, bei denen unterschiedliche Bereiche des Darms chronisch entzündet sind. Für die Betroffenen sind diese Erkrankungen nicht nur sehr unangenehm, sondern auch ein Alarmsignal. Denn ein entzündeter Darm kann seine Arbeit nicht mehr gut machen – unter anderem sind Nährstoffaufnahme, Ausscheidung, Entgiftung und Immunfunktion gestört, und die Gefahr für weitere schwere Krankheiten wächst.

        Die Mundhöhle ist vor diesem Zusammenhang ein gutes Frühwarnsystem: Wenn Patienten trotz guter Mundhygiene Parodontitis und Karies entwickeln, kann das ein Hinweis auf innere Entzündungen sein, die eventuell noch gar nicht entdeckt wurden.

        Die Untersuchungen aus China belegen einmal mehr, dass im Körper alles zusammenhängt und dass es medizinisch wenig Sinn macht, Körperregionen getrennt voneinander zu betrachten. Auch Itis-Protect® basiert auf diesem Ansatz: Die bilanzierte Diät pflegt und unterstützt den Darm und bewirkt so eine Verringerung der Entzündung im Mundraum bei Parodontitis.

         


        Juni 2021

        Beim Zahnarzt: Kaum Aufklärung über Ernährung

        Hat Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin Sie schon einmal zu Ihren Lebensgewohnheiten befragt oder Ihnen Ernährungstipps gegeben? Haben Sie sich schon einmal darüber unterhalten, dass einige Lebensmittel antientzündlich im Körper wirken?

        Wie die meisten Menschen werden Sie diese Fragen vermutlich mit „nein“ beantworten. Und tatsächlich ist es ja nicht die erste Aufgabe von Zahnärzten, ganzheitlich über Gesundheit aufzuklären. Allerdings verpassen viele Zahnmediziner, die sich selbst eher als „Techniker“ des Mundraums sehen, dadurch die Chance, über Aufklärung ihrer Patienten langfristig zu deren oraler und körperlicher Gesundheit beizutragen.

          Ein Experte auf dem Gebiet der antientzündlichen Ernährung ist der Zahnarzt und Ernährungsmediziner Dr. Johan Wölber. In einem aktuellen Interview (2) sagt er: „Gesunde Lebensmittel sind ein Therapeutikum.“ Er empfiehlt eine Ernährung mit viel Ballaststoffen, vollwertigen Kohlenhydraten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außerdem wichtig: Gemüse, Salate und sekundäre Pflanzenstoffe. Auch Intervallfasten kann laut Wölber Zellreinigungsprozesse auslösen und somit die Entzündung verringern. Süßwaren, Weißmehl und Junkfood kurbeln die Entzündungen im Körper hingegen an.

          Fragen Sie beim nächsten Praxisbesuch doch mal Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin, wie er oder sie sich ernährt. Vielleicht können Sie die Experten motivieren, einen Blick über den zahnmedizinischen Tellerrand zu werfen.


          Mai 2021

          Parodontitis als Corona-Risikofaktor

          Mehr als 10 Mio. Menschen leiden in Deutschland unter Parodontitis – und haben damit ein höheres Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass mit einer Parodontitis auch das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf steigt. (1)

            An SARS-CoV-2 erkrankte Parodontitis-Patienten

            • müssen 3,5-mal häufiger auf die Intensivstation,
            • 4,5-mal häufiger künstlich beatmet werden und
            • sterben fast 9-mal häufiger an COVID-19. (1)

            Parodontitis als Warnsignal

            Anders als lange Zeit angenommen ist Parodontitis keinesfalls eine lokale, durch krankmachende Bakterien verursachte Erkrankung, sondern Ausdruck einer stillen Entzündung, die unser Immunsystem schwächt und das bakterielle Gleichgewicht in Mund und Darm stört. Alles Faktoren, die bei vielen Zivilisationskrankheiten ebenso eine Rolle spielen wie bei schweren COVID-19-Verläufen.

            Zahnarzt und Mikronährstoffexperte Dr. med. dent Heinz-Peter Olbertz sieht die tiefere Ursache der Parodontitis vor allem in einer Fehlernährung – mit vielen Lebensmittelchemikalien bei gleichzeitigem Mangel an Mikronährstoffen.

            Was tun bei Parodontitis?

            Zum Ausgleich dieses Mikronährstoffmangels setzt Dr. Olbertz in seiner Praxis seit Jahren erfolgreich auf die bilanzierte Diät Itis-Protect®, deren Wirksamkeit bei Parodontitis er selbst in einer Studie (2) untersucht hat: „Itis-Protect liefert dem Körper die Vitamine, Mineralstoffe und Darmsymbionten, die er braucht. So baut sich die Entzündung ab, und die Gewebezerstörung im Mund wird gestoppt.“

            Mehr zu den Hintergründen und Behandlungsmöglichkeiten einer Parodontitis erfahren Sie im Interview-Podcast mit dem Experten.

            Radiointerview mit Dr. med. dent. Olbertz:
            "Laut einer aktuellen Studie haben Parodontitis-Patienten oft schwerere COVID-Verläufe."

            zum Interview 


            April 2021

            Aus der Praxis: Probieren geht manchmal tatsächlich über studieren.

            Itis-Protect® hilft bei Parodontitis. Die Einnahme der bilanzierten Diät verringert die Entzündung und schützt vor Zahnverlust. Das ist wissenschaftlich erwiesen und in der Anwendung seit vielen Jahren erprobt. Trotzdem fällt es vielen noch immer schwer zu glauben, dass Itis-Protect® „funktioniert“ – und zwar sowohl Zahnärzten als auch Praxishelfern und Patienten. Kann es wirklich so einfach sein? Sind reine Mikronährstoffe so wirksam im Kampf gegen die hartnäckige chronische Erkrankung?

            Sicherlich erfordert es ein Umdenken, auf Mikronährstoffe zu vertrauen, wenn es (vordergründig) um die Gesundheit des Zahnfleisches geht. Gute Argumente schaffen noch lange kein Vertrauen. Und die Einnahme von täglich 12 Kapseln ist ganz bestimmt ungewohnt.

            Um das Vertrauen weiter zu stärken und systematisch Erfahrungen zusammenzutragen, lassen wir Itis-Protect® zurzeit kostenlos in Zahnarztpraxen testen. Wir haben in verschiedenen Zeitschriften dazu aufgerufen, die bilanzierte Diät bei geeigneten Parodontitis-Patienten auszuprobieren. Wichtig dabei: Es handelt sich um Patienten, bei denen schon seit Längerem eine Parodontitis vorliegt und bei denen herkömmliche zahnärztliche Maßnahmen wenig Erfolg gebracht haben.

            Wir freuen uns sehr auf die Ergebnisse der Testungen, denn auch wir bilden uns laufend weiter. Vor allem aber freuen wir uns, dass auf diese Weise immer mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, von Itis-Protect® zu profitieren. Denn Gesundheit kann so einfach sein – und Probieren geht manchmal eben tatsächlich über Studieren.