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Neue Erkenntnisse zu Parodontitis

Neue Studie: Karies und Parodontitis bei krankem Darm

Wenn der Darm nicht gesund ist, hat der Körper ein Problem. Kein Wunder also, dass immer mehr Untersuchungen die Zusammenhänge zwischen Störungen des Darms und weiteren Krankheiten bestätigen.

Chinesische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Menschen mit Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Parodontitis und Karies haben (1). Konkret wurden die Daten von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa untersucht, also Krankheiten, bei denen unterschiedliche Bereiche des Darms chronisch entzündet sind. Für die Betroffenen sind diese Erkrankungen nicht nur sehr unangenehm, sondern auch ein Alarmsignal. Denn ein entzündeter Darm kann seine Arbeit nicht mehr gut machen – unter anderem sind Nährstoffaufnahme, Ausscheidung, Entgiftung und Immunfunktion gestört, und die Gefahr für weitere schwere Krankheiten wächst.

    Die Mundhöhle ist vor diesem Zusammenhang ein gutes Frühwarnsystem: Wenn Patienten trotz guter Mundhygiene Parodontitis und Karies entwickeln, kann das ein Hinweis auf innere Entzündungen sein, die eventuell noch gar nicht entdeckt wurden.

    Die Untersuchungen aus China belegen einmal mehr, dass im Körper alles zusammenhängt und dass es medizinisch wenig Sinn macht, Körperregionen getrennt voneinander zu betrachten. Auch Itis-Protect® basiert auf diesem Ansatz: Die bilanzierte Diät pflegt und unterstützt den Darm und bewirkt so eine Verringerung der Entzündung im Mundraum bei Parodontitis.

    Beim Zahnarzt: Kaum Aufklärung über Ernährung

    Hat Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin Sie schon einmal zu Ihren Lebensgewohnheiten befragt oder Ihnen Ernährungstipps gegeben? Haben Sie sich schon einmal darüber unterhalten, dass einige Lebensmittel antientzündlich im Körper wirken?

    Wie die meisten Menschen werden Sie diese Fragen vermutlich mit „nein“ beantworten. Und tatsächlich ist es ja nicht die erste Aufgabe von Zahnärzten, ganzheitlich über Gesundheit aufzuklären. Allerdings verpassen viele Zahnmediziner, die sich selbst eher als „Techniker“ des Mundraums sehen, dadurch die Chance, über Aufklärung ihrer Patienten langfristig zu deren oraler und körperlicher Gesundheit beizutragen.

      Ein Experte auf dem Gebiet der antientzündlichen Ernährung ist der Zahnarzt und Ernährungsmediziner Dr. Johan Wölber. In einem aktuellen Interview (2) sagt er: „Gesunde Lebensmittel sind ein Therapeutikum.“ Er empfiehlt eine Ernährung mit viel Ballaststoffen, vollwertigen Kohlenhydraten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außerdem wichtig: Gemüse, Salate und sekundäre Pflanzenstoffe. Auch Intervallfasten kann laut Wölber Zellreinigungsprozesse auslösen und somit die Entzündung verringern. Süßwaren, Weißmehl und Junkfood kurbeln die Entzündungen im Körper hingegen an.

      Fragen Sie beim nächsten Praxisbesuch doch mal Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin, wie er oder sie sich ernährt. Vielleicht können Sie die Experten motivieren, einen Blick über den zahnmedizinischen Tellerrand zu werfen.

       

       

      Parodontitis als Corona-Risikofaktor

      Mehr als 10 Mio. Menschen leiden in Deutschland unter Parodontitis – und haben damit ein höheres Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass mit einer Parodontitis auch das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf steigt. (1)

        An SARS-CoV-2 erkrankte Parodontitis-Patienten

        • müssen 3,5-mal häufiger auf die Intensivstation,
        • 4,5-mal häufiger künstlich beatmet werden und
        • sterben fast 9-mal häufiger an COVID-19. (1)

        Parodontitis als Warnsignal

        Anders als lange Zeit angenommen ist Parodontitis keinesfalls eine lokale, durch krankmachende Bakterien verursachte Erkrankung, sondern Ausdruck einer stillen Entzündung, die unser Immunsystem schwächt und das bakterielle Gleichgewicht in Mund und Darm stört. Alles Faktoren, die bei vielen Zivilisationskrankheiten ebenso eine Rolle spielen wie bei schweren COVID-19-Verläufen.

        Zahnarzt und Mikronährstoffexperte Dr. med. dent Heinz-Peter Olbertz sieht die tiefere Ursache der Parodontitis vor allem in einer Fehlernährung – mit vielen Lebensmittelchemikalien bei gleichzeitigem Mangel an Mikronährstoffen.

        Was tun bei Parodontitis?

        Zum Ausgleich dieses Mikronährstoffmangels setzt Dr. Olbertz in seiner Praxis seit Jahren erfolgreich auf die bilanzierte Diät Itis-Protect®, deren Wirksamkeit bei Parodontitis er selbst in einer Studie (2) untersucht hat: „Itis-Protect liefert dem Körper die Vitamine, Mineralstoffe und Darmsymbionten, die er braucht. So baut sich die Entzündung ab, und die Gewebezerstörung im Mund wird gestoppt.“

        Mehr zu den Hintergründen und Behandlungsmöglichkeiten einer Parodontitis erfahren Sie im Interview-Podcast mit dem Experten.

        Radiointerview mit Dr. med. dent. Olbertz:
        "Laut einer aktuellen Studie haben Parodontitis-Patienten oft schwerere COVID-Verläufe."

        zum Interview 


        Aus der Praxis: Probieren geht manchmal tatsächlich über studieren.

        Itis-Protect® hilft bei Parodontitis. Die Einnahme der bilanzierten Diät verringert die Entzündung und schützt vor Zahnverlust. Das ist wissenschaftlich erwiesen und in der Anwendung seit vielen Jahren erprobt. Trotzdem fällt es vielen noch immer schwer zu glauben, dass Itis-Protect® „funktioniert“ – und zwar sowohl Zahnärzten als auch Praxishelfern und Patienten. Kann es wirklich so einfach sein? Sind reine Mikronährstoffe so wirksam im Kampf gegen die hartnäckige chronische Erkrankung?

        Sicherlich erfordert es ein Umdenken, auf Mikronährstoffe zu vertrauen, wenn es (vordergründig) um die Gesundheit des Zahnfleisches geht. Gute Argumente schaffen noch lange kein Vertrauen. Und die Einnahme von täglich 12 Kapseln ist ganz bestimmt ungewohnt.

        Um das Vertrauen weiter zu stärken und systematisch Erfahrungen zusammenzutragen, lassen wir Itis-Protect® zurzeit kostenlos in Zahnarztpraxen testen. Wir haben in verschiedenen Zeitschriften dazu aufgerufen, die bilanzierte Diät bei geeigneten Parodontitis-Patienten auszuprobieren. Wichtig dabei: Es handelt sich um Patienten, bei denen schon seit Längerem eine Parodontitis vorliegt und bei denen herkömmliche zahnärztliche Maßnahmen wenig Erfolg gebracht haben.

        Wir freuen uns sehr auf die Ergebnisse der Testungen, denn auch wir bilden uns laufend weiter. Vor allem aber freuen wir uns, dass auf diese Weise immer mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, von Itis-Protect® zu profitieren. Denn Gesundheit kann so einfach sein – und Probieren geht manchmal eben tatsächlich über Studieren.